„Mit dem Fahrrad von Einbeck nach Goslar…. an einem Tag… – nun, das ist natürlich möglich, aber wohl doch schon eher eine Strapaze.“ Dann nahm im Zuge der Pandemie die Zahl der täglich in unserer Kulturpension TangoBrücke übernachtenden Fahrradtouristen enorm zu. Und eines hatten eigentlich alle cyclists gemeinsam: Das Strahlen im Gesicht, nach einem anstrengenden, aber sichtlich auch erfüllten Tag auf dem Sattel.

Gut, im Urlaub glücklich wollten wir natürlich auch. Und das ganze ohne übermäßige CO2-Emissionen zu erreichen, ist natürlich auch etwas, was man sich zum einen selbst wünscht und zum anderen auch seinen Kindern vorleben möchte.

Wir wollten zunächst mit dem Zug uns vier mit den Fahrräder und dem Gepäck an der Atlantikküste aufmachen, um dort dann den Atlantikwind in den Haaren zu spüren. Aber da wir nur knapp 11 Tage Zeit hatten, entschieden wir uns mit dem Lahntal für ein näher liegendes Radel-Terrain.

Wir werden in den nächsten Tagen diesen Blogbeitrag mit großer Freude im Rückspiegel betrachten, den unser Lastenrad seit dem Trip nach Lüneburg (…das ist eine andere Gesichte) auch hat.

Hier nun aber zunächst ein paar Fotos, die vielleicht schon aufzeigen, dass wir so etwas wie „die Zeit unseres Lebens“ hatten. Das Radfahren hat uns alle vier fasziniert. Nach unserem ersten rund 400-Kilometer-Trip entlang der Lahn, der Mosel und dem Rhein haben wir das Coradel-Virus in den Waden. Wir brechen so bald wie möglich wieder auf.